DER GESUNDHEITS- SEKTOR IN ASTURIEN

Medizin und Gesundheitswesen sind strategische Sektoren in Asturien.

Die Region setzt stark auf eine Entwicklung in den Bereichen Biotechnologie, Bioinformatik und Biomedizin, die sich auf den Impuls von Infrastrukturen wie

dem Zentralen Universitätsklinikum Asturien (HUCA), die Förderung von F&E‑Projekten der Universität Oviedo und die herausragende Innovationsarbeit des Ophthalmologischen Instituts Fernández-Vega stützt.

1433

Millionen Euro

Haushalt 2015

16000

Arbeitsplätze
Direkte Arbeitsplätze

38

Des regionalen Budgets

250

Unternehmen
Beziehungen zu über 250 Unternehmen verschiedener Sektoren

Asturien, europäische Innovationsreferenz im Bereich “aktives Altern”.
Die Euroäische Kommission hat Asturien als eine der “Reference Sites” in Europa für die Innovation im Bereich “gesundes und aktives Altern” ausgewählt.

forschung & entwicklung

technologiezentren, F&E&I-Einrichtungen, cluster

asterisco    Bioprinting: Das Technologische Zentrum für Industrielle Produktion und Industriedesign Asturien (PRODINTEC) ist ein Referent auf dem Gebiet des 3D-Biodrucks im Hinblick auf die technologische Entwicklung und Erfahrung mit F&E-Projekten im Rahmen seiner Roll-to-Roll-Pilotlinie; es verfügt über mehr als 10 Jahre Erfahrung mit Technologien zur generativen Fertigung.
Ziel ist es, mit Hilfe derselben generativen Fertigungsverfahren menschliche Gewebe und Organe herstellen zu können.

bildung

Die Universität Oviedo bietet neue, dem europäischen Hochschulraum angepasste Studiengänge mit Abschlüssen, die einen Großteil der Wissensgebiete abdecken. 30 % der über 22.000 Studenten sind in technische Studiengänge eingeschrieben (Biotechnologie, Biologie, Geologie, Chemie, Physik, Mathematik, Bergbau- und Energieingenieurwesen, Forst- und Umweltingenieurwesen etc.)

Besonders hervorzuheben sind folgende Masterstudiengänge der Universität Oviedo im Zusammenhang mit dem Gesundheitswesen:

  • Internationaler Master in Analytischer Wissenschaft und Bioanalytik
  • Master in Biotechnologie für Umwelt und Gesundheit
  • Master in Lebensmittel-Biotechnologie Master in Biologie und Reproduktionstechnologie
  • Master in Chemie und Nachhaltiger Entwicklung

Die formale Berufsausbildung, bei der die theoretische Ausbildung mit Unternehmenspraktika kombiniert wird, ist ein weiterer Weg zur technischen Qualifikation der asturischen Arbeitskräfte. Gegenwärtig absolvieren über 17.000 Auszubildende eine solche Ausbildung, davon mehr als 35 % im technischen Bereich.

erfolgsgeschichten

Führendes spanisches Molkereiunternehmen und erstes spanisches Unternehmen im Milchsektor, das mit dem AENOR-Zertifikat für Gesunde Unternehmen ausgezeichnet wurde. Hersteller von Milch, angereicherten Milchprodukten, Sahne, Käse und Joghurt.

Zu seinen strategischen Schwerpunkten gehört eine Führungsposition in der Innovation. Capsa arbeitet mit anderen führenden Unternehmen, Hochschulen und unterstützenden Organismen für F&E&I an Projekten zusammen, deren Ziel die Entwicklung von Lebensmitteln ist, die das Risiko chronischer Erkrankungen ab dem mittleren Lebensalter verringern können, sowie die Ermittlung von Faktoren, die die menschliche Mikroflora beeinflussen und die Rolle, die sie bei Übergewicht und damit verbundenen Störungen spielen

CAPSA

Multinationaler Konzern und Hersteller von Rohstoffen für den pharmazeutischen Sektor.

Im Bayer-Werk für Acetylsalicylsäure in Asturien sind 100 % der Produktion des Hauptwirkstoffs für Aspirin gebündelt. Von diesem Medikament werden weltweit jeden Tag 200 Millionen Stück eingenommen.

Dank der großen Wettbewerbsfähigkeit, Erfahrung und hohen Qualitätsstandards des Bayer-Werks in Asturien ist außerdem geplant, dass die weltweite Produktion des Wirkstoffs für ein Parasitenmedikament für Haustiere dort erfolgen soll.

Bayer

Das IMOMA ist eine gemeinsame Privatinitiative von Cajastur, dem Verband Masveu und Medicina Asturiana zum Kampf gegen den Krebs. Ihre Versorgungsleistungen stützen sich auf drei Pfeiler: Koordinierte, zeitgemäße und individuelle Patientenbetreuung, die Integration der Fortschritte im Feld der Molekularbiologie in die klinischen Protokolle und der Einsatz modernster Strahlentherapien.

IMOMA

Das Ophthalmologische Institut Fernández-Vega bietet spezialisierte augenheilkundliche Versorgung und behandelt jedes Jahr ca. 100.000 Patienten, von denen etwa 65.000 nicht aus Asturien stammen.

Neben dieser Tätigkeit führt das Institut klinische Forschungsarbeiten zur Überwachung der Ergebnisse durch, um ständig Verbesserungen umzusetzen und neue medizinisch-chirurgische Behandlungsmethoden zu entwickeln. Auf Grundlage von F&E&I-Projekten wird das traditionelle Angebot verbessert und neue Produkte in den Bereichen Ophthalmologie und Augenheilkunde entwickelt.

Instituto Oftalmológico Fernández-Vega